Medienwerkstatt-Wien
 

Gerda Lampalzer






 
SPRACHE AUF MONTAGE

vereint Videoarbeiten aus mehreren Jahrzehnten, in denen sich Gerda Lampalzer mit dem Verhältnis von Bild und Text, Schrift und Sprache, und damit verbunden, mit dem Wechselverhältnis von Sehen, Lesen und Hören beschäftigt. Leitgedanke ist dabei die Suche nach einer medienspezifischen Poesie, einer audiovisuellen Literatur. Die Ergebnisse dieser Werkserie umfassen so unterschiedliche Ausdrucksformen wie Inszenierung (... and the sphinx thinks ...), assoziative Montage (Bluthochdruckerei), Dekonstruktion (Ein Heimatfilm) und Remontage (Transformation). Die Untersuchungswerkzeuge sind Analyse und Komposition, das Handwerkszeug ist die teilweise einzelbildweise Montage. Mediale Fundstücke mutieren zu Klang, Gedicht, Satire; Verleser oder Verhörer bilden den Hintergrund zu surrealen Wortkreationen und die mehrfache mediale Übersetzung führt irgendwann zu einem inneren Wort-Bild.